Was ist eigentlich „uncertainty“?? – eine Einführung ins Thema Risiko Teil 1.
Hier dreht es sich prinzipiell im Themen wie Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik. Keine Sorge, alles wird hier recht einfach gehalten, sodass es jeder verstehen kann. Ich versuche auf dieser Seite eine Einführung in das Thema Risiko und Statistik zu geben. Um alles möglichst anschaulich zu halten verwende ich dafür Beispiele die uns jeden Tag häufig über den Weg laufen. Es gibt massig Literatur und die Theorie zu diesen Themen ist endlos und man kann sich in mathematischen Formeln verlieren, die irgend etwas beweißen, ohne dass man im Endeffekt einen großen Nutzen daraus ziehen kann.
Diese Seite soll daher auf möglichst anschauliche Art und Weise für jeden Verständlich einen Einblick in das Thema Risikomanagement, Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik geben und auf einige Dinge hinweisen, denen wir täglich begegnen aber wohl nicht ausreichend darüber nachdenken, oder diese in Frage stellen.
Aber nun, was ist eigenltich uncertainty?
Im englischsprachigen Raum wird immer der Begriff uncertainty benutzt, aber um was geht es hierbei genau? Ich habe sämtliche Wörterbücher durchsucht, um eine ordentliche deutsche Übersetzung zu finden.
Die folgenden Übersetzungen sind oft zu finden:
- Ungewissheit
- Unsicherheit
- Unklarheit
- Unwägbarkeit
Bei Wordnet der Princton Universität wird uncertainty mit „bununruhigt, im Zweifen, dem Zufall überlasen” oder dem „Zustand der Unsicherheit über etwas” beschrieben. Douglas Hubbard [1]hingegen trennt klar zwischen Risiko und „Unsicherheit”. Er definiert Unsicherheit in etwa so:
„Das Fehlen von Klarheit, der Zustand begrenztem Wissens, in dem es unmöglich ist eine exakte Aussage über den Zustand mehrere möglicher Optionen in der Zukunft zu machen”
Das trifft es eigentlich sehr gut – einfach gesagt, „Der Zustand, dass man eben nicht weiß, wie die Zukunft aussieht” Ein Beispiel hierfür sind die Lottozahlen. Es werden mit sicherheit 6 Zahlen gezogen, es bestehen eine ziemlich große Zahl an Möglichkeiten, nur man weiß eben nicht, welche sechs Zahlen letztendlich gezogen werden.
Im zweiten Teil gehe ich weiter darauf ein, was Risiko eigentlich ist.
[1] Douglas Hubbard “How to Measure Anything: Finding the Value of Intangibles in Business”, John Wiley & Sons, 2007
Autor: Sebastian am 29. Mai 2009 22:26, Rubrik: Wahrscheinlichkeit,
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