Das Girokonto



Das Girokonto (von italienisch giro = der Kreis) ist heutzutage die am meisten für den täglichen Geldverkehr von den Deutschen genutzte Bankeinrichtung. Erfunden wurde es zu Anfang des 20. Jahrhunderts in der Schweiz und verbreitete sich nach den Weltkriegen zusätzlich zum Sparkonto als Gehaltskonto auch in der deutschen Bevölkerung. Vor der Einführung des Geldverkehrs übers das Girokonto erhielt jeder Arbeitnehmer im Lande am Monatsende stets eine Lohntüte vom Arbeitgeber.



Kosten, wie die monatliche Miete oder weitere häufig wiederkehrende Betragszahlungen wurden zumeist noch mit Bargeld beglichen, was häufig umständlich und zeitraubend war. Durch die Einführung des Girokontos konnten solche Beträge je nach Bedarf an den Empfänger überwiesen werden. Heutzutage ist es allgemein üblich, dass ein Arbeitnehmer ein Girokonto besitzt, auf dem er sein monatliches Gehalt erhält. Hat man sein Girokonto einmal über den so genannten Dispokredit hinaus überzogen und  es nicht wieder ausgeglichen, kann es einem passieren, dass man von der jeweiligen Bank als Kunde gesperrt wird.  Darüber hinaus wird die Schufa, die über solche Vorgänge im Zahlungswesen wacht, darüber benachrichtigt und der Betroffene erhält einen Eintrag im Schufaverzeichnis. Möchte er bei einer anderen Bank ein Konto eröffnen, kann es dann passieren, dass diese nach Prüfung der Schufaeinträge eine Kontoeröffnung ablehnt.